Hermann Ritt, Metzenöd 31, 3353 Biberbach, +43 (0)699/81327298, energieholz@metzened.at
Elefantengras unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von Energieholz im Kurzumtrieb. Wie der Name schon sagt handelt es sich um ein Gras was eher Stroh ähnelt als Holz. Elefantengras wird mittels Rhizome (ähnlich wie Wurzel) gesetzt. Die Beerntung erfolgt ca. im April. Das Erntegut ist zwar trockener als bei Energieholz aber sehr leicht.
Die Verbrennungstechnik muss üblicherweise angepasst werden, da es sonst aufgrund des hohen Silikatanteils zu einer Verschottung im Ofen kommt.
Einige Kesselhersteller bieten Modelle an welche Miscanthus verbrennen können.
Weiterführende externe Infos:
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Energieholz aus Kurzumtrieb |
Elefantengras |
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Standort |
Ackerflächen aber auch Steilflächen und Flächen mit geringer Bodenbonität möglich + |
Nur mit Häcksler befahrbare Flächen möglich da die Ernte nur maschinell erfolgen kann. Guter Boden Voraussetzung – |
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Ertrag |
Hocher Ertrag auf guten Standort, guter Ertrag auf Grenzertragsböden + |
Sehr hoher Ertrag auf guten Standorten + |
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Risiko |
Bei bestehenden Bestand wenig Risiko (Wildschäden) + |
Bei viel feuchtem Schnee Risiko des Totalausfalls durch Niederdrücken – |
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Erntegut / Heizen |
Je nach Erntetechnik: feuchte oder trockene Hackschnitzel. Bei trockenem Hackgut in jeder Hackschnitzelheizung verbrennbar + – |
Erntegut üblicherweise trocken. Heiztechnik muss dafür ausgelegt sein + – |
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Ernte |
Mit Forsttechnik oder Feldhäcksler, Ernteintervall teilweise selbst bestimmbar. + |
Nur mit Häcksler, üblicherweise jedes Jahr ernten + – |
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Ökologie |
Steigerung des Humusgehalts, der Artenvielfalt, der Wasserqualität und des Bodenlebens, wenig bis kein Pflanzenschutz nötig + |
Pflanzenschutz notwendig, intensive Kultur – |
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Windschutz/ Agroforst |
Als Windschutz möglich + |
Als Windschutz möglich + |